Rechts- & Steuerkanzlei Peter Eller

Aktuelle Steuertipps

Kleinunternehmer: rechtssicher in die Regelversteuerung wechseln

Zur Bestimmung des erstmalig erforderlichen Umsatzsteuerausweises müssen fiktive Nettobeträge und bei Ist-Versteuerern parallel die Sollversteuerung beachtet werden.

Wenn ein Steuergesetz geändert wird, fällt die Neuregelung a) garantiert komplizierter aus und b) garantiert zu Ungunsten der Steuerzahler. Das ist auch bei dem neu konzipierten Kleinunternehmerregime der Fall, das seit 2025 gilt. Generell gilt: Kleinunternehmer müssen keine Umsatzsteuer abführen, dürfen deshalb in ihren Rechnungen keine Umsatzsteuer ausweisen und genießen im Gegenzug keinen Vorsteuerabzug aus den Eingangsrechnungen. 

Bei den Grenzwerten für diese Steuerbefreiung ist zu unterscheiden zwischen neuen Unternehmern, die sich fragen, ob sie die Befreiung in Anspruch nehmen können und Kleinunternehmern, die bei steigenden Umsätzen wissen müssen, ab wann die Befreiung wegfällt.

Übersteigt bei der Neugründung eines Unternehmens der Umsatz…

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Familienwohnheim im Erbfall mit zugehörigem Grundstück steuerbefreit

BFH stellt auf die wirtschaftliche Einheit nach dem Bewertungsrecht ab, die den zugehörigen Garten und das Zufahrtsgrundstück umfasst.

Ein selbst bewohntes Familienheim, das nicht mehr als 200 qm Wohnfläche aufweist, ist im Erbfall steuerfrei, wenn einer der Abkömmlinge unverzüglich (dazu weiterer Steuertipp, s.u.) das Familienheim bezieht. Die Steuerbegünstigung erfasst nicht nur den Grund und Boden, auf dem das Familieneigenheim aufsteht, sondern auch das zugehörige Flurstück. Das Finanzamt hatte den vom verstorbenen Familienangehörigen genutzten Garten und den Zufahrtsweg aus der Befreiung herausgenommen und der regulären Erbschaftsteuer unterworfen. Als lapidare Begründung diente, dass die Grundstücksteile verschiedene Flurnummern aufweisen. Dass der Gesetzgeber die Steuerbefreiung ausdrücklich nur an die Wohnungsgröße geknüpft hat und nicht auch an eine Höchstgrenze des…

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