Zur Bestimmung des erstmalig erforderlichen Umsatzsteuerausweises müssen fiktive Nettobeträge und bei Ist-Versteuerern parallel die Sollversteuerung beachtet werden.
Wenn ein Steuergesetz geändert wird, fällt die Neuregelung a) garantiert komplizierter aus und b) garantiert zu Ungunsten der Steuerzahler. Das ist auch bei dem neu konzipierten Kleinunternehmerregime der Fall, das seit 2025 gilt. Generell gilt: Kleinunternehmer müssen keine Umsatzsteuer abführen, dürfen deshalb in ihren Rechnungen keine Umsatzsteuer ausweisen und genießen im Gegenzug keinen Vorsteuerabzug aus den Eingangsrechnungen.
Bei den Grenzwerten für diese Steuerbefreiung ist zu unterscheiden zwischen neuen Unternehmern, die sich fragen, ob sie die Befreiung in Anspruch nehmen können und Kleinunternehmern, die bei steigenden Umsätzen wissen müssen, ab wann die Befreiung wegfällt.
Übersteigt bei der Neugründung eines Unternehmens der Umsatz…
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